Pop-up Universität Twente

Die Universität Twente und die Twente Botschaft Amsterdam werden zusammen arbeiten, um Schüler der Klassen 5 und 6 des VWO Lehrgangs aus dem Westen des Landes für ein Studium in Twente zu begeistern. Dafür wird eine sogenannte Pop-up Universität errichtet, wobei verschiedene Aktivitäten für diese spezielle Zielgruppe organisiert werden. Am Mittwoch, den 19. April findet die erste Aktivität im Rahmen der Twentse Pop-up Universität statt, um die Schüler mit der Universität Twente (UT) in Amsterdam bekannt zu machen.

 

Zustrom Studenten aus dem Westen bleibt zurück

In Enschede organisiert die Universiät Twente zweimal im Jahr einen Tag der offenen Tür. Die Anzahl Studenten, die im Jahr 2016 ein Studium an der UT begonnen sind, ist beinah um ein Viertel gestiegen in Bezug auf das Jahr zuvor. Mit diesem Anstieg gehört die UT zu den drei am meisten wachsenden niederländischen Universitäten. Der wichtigste Grund für diesen Anstieg kommt durch den extra Zustrom von ausländischen Studenten. Aus den Zahlen geht auch hervor, dass der Zustrom von Studenten aus dem Westen des Landes zurück bleibt.

 

“Wir sehen das Studenten aus dem Westen des Landes nicht so einen grossen Fokus auf andere Teile des Landes legen, wie zum Beispiel auf den Osten. Das ist sehr schade. Wir haben an der Universität Twente genug Studiengänge, die in anderen Teilen des Landes nicht gefolgt werden können”, stellt der Pressesprecher Erik van Dijk von der Universität Twente klar. “Mit der Pop-up Universität probieren wir Schülern auf einer zugänglichen Weise mit den Möglichkeiten in Kontakt zu bringen, die wir im Osten zu bieten haben.”

 

Twentse Botschaft bringt Twente näher

Die erste Aktivität der Pop-up Universität findet an der Twentse Botschaft an der Amsterdamer Herengracht 450 statt. “Mitten in der Stadt. Zugänglich”, sagt Direktor Dany de Vries der Twentse Botschaft. “An diesem Standort können Schüler in der Nähe ihres Zuhauses schon einmal einen Eindruck vom Studieren in Twente bekommen. Und das passt dazu, was wir mit der Botschaft in Amsterdam probieren zu realisieren. Twente näher bringen.”

 

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